Italienreise: Piano Grande Umbriens Osten – Fortsetz. 8

Italienreise Fortsetzung:

Stellplatz Spoleto in der Viale dei Cappuccini

Auf dem Stellplatz hier in Spoleto haben wir ruhig und gut geschlafen. In der Nacht hat sich noch ein weiteres italienischen Wohnmobil dazu gesellt ohne das wir es bemerkt haben.

Norcia

Heute geht es weiter nach Norcia und sofern das Wetter und die Straßensituation es zulassen hoch auf den Piano Grande. Norcia hatten wir im Jahr 2014 (das war dieser Bericht Link ) schon einmal besucht. Leider ist die ganze Region um den Monti Sibillini im Jahr 2016 von einem schweren Erdbeben heimgesucht worden. Besonders betroffen waren die Gemeinden Amatrice, Norcia und Castelluccio. Während in Norcia das Leben weiter geht, sind andere Dörfer wie Castelluccio zwischenzeitlich völlig verlassen.
Norcia hat einen neuen Parkplatz für Wohnmobile geschaffen. Dieser ist gleich unterhalb der historischen Altstadtmauer nur unweit vom Zentrum.

Stellplatz für Wohnmobile (GPS 42.789556, 13.091836) unterhalb der historischen Altstadtmauer

Norcia ist bekannt für seine köstlichen Wurst- und Lebensmittelspezialitäten. Ein Feinkostladen nach dem anderen reiht sich aneinander. Heute ist hier ein großer traditioneller Jahrmarkt (deshalb auch die vielen Wohnmobile auf dem Stellplatz 😉  ) der sich fast über die ganze Stadt erstreckt.

Hinter dem Stand sind die Stützmauern eines durch das Erdbeben geschädigten Gebäude erkennbar. Die Spuren des Erdbebens ziehen sich noch durch die ganze Stadt aber die Objekte werden wieder aufgebaut und ich bin auch sicher, dass dies gelingen wird.
Das gleiche Bild hatte ich bei meinem eingangs erwähnten ersten Besuch vom Ortsmittelpunkt gemacht, in diesem ersten Bericht hat man den Vergleich zu früher. Der Kirchenturm ist zur Zeit noch eine große Abbildung auf Stoff und vom Gebäude nebenan existiert nur die Frontfassade.
Wer Norcia besucht, der sollte unbedingt zum Piano Grande – das ist eine große Tiefebene in einer Höhe von über 1000 Metern – hoch fahren. Dieser Talkessel oder Tiefebene wird von der Gebirgskette der Sibylliner Berge umgeben, was je nach Wetterlage einen mehr oder weniger spektakulären Eindruck hinterlässt. Wie schon erwähnt, ist das stark abhängig vom Wetter. Die beste Zeit hierfür ist Mai/Juni oder im Herbst.
Den Piano Grande erreicht man über eine kleine Passstraße (gesperrt für Fahrzeuge > 3,5t) die kurz hinter Norcia beginnt. Dann dem Hinweisschild Castelluccio folgen.

der Piano Grande – jetzt noch kahl aber im Frühjahr blüht hier alles

eine weite Tiefebene umgeben von Bergen, beliebt bei WanderernPanoramafoto – zum vergrößern klickenCastelluccio (am Rand des Piano Grande) durch das Erdbeben völlig zerstört. Diesen Ort habe ich nicht angefahren, man kommt hier zwangsläufig vorbei wenn man durch den Piano Grande weiter über die Passhöhe nach Ascoli Piceno fährt. 

Über die Passstraße SP 477 fahren wir weiter nach Arquata del Tronto und von dort nach Ascoli Piceno. Die Bergstraße ist eigentlich durch Hinweisschilder gesperrt, da aber auch andere italienische Pkw`s die Strecke nutzen, wage ich es auch. Eine Umfahrung oder ein zurück würde ewig viel Strecke machen. Auf der Passhöhe weht ein derart starker Wind, dass ich schon bedenken habe einfach den Abhang hinunter geblasen zu werden.

Ascoli Piceno

Ascoli Piceno ist eine absolut bezaubernde und sehenswerte Stadt, abseits aller touristischen Routen, am südlichen Ende der Marken direkt an der Grenze zu den Abruzzen. Ascoli ist nur 30 Kilometer vom Meer entfernt und besitzt mit der Piazza del Popolo eine der sehenswertesten Plätze Italiens.
Unsere Anfahrt beginnt mit einem kleinen Hindernis. Der einzige Wohnmobilstellplatz in der Viale Alcide de Gasperi ist jetzt Anfang März noch im Winterschlaf. Der Platz ist leer aber durch eine Schranke geschlossen. Für uns unverständlich, da ein italienisches Wohnmobil hinter uns ebenfalls hier parken wollte. Bei der Fahrt ins Zentrum hatte ich mir schon einige andere Parkmöglichkeiten gemerkt, die ich nun ansteuerte. So steht jetzt unser Mobil sehr nahe am Zentrum in einer breiten Einbahnstraße.
Hier noch einige Fotos von Ascoli Piceno:

Civitella del Tronto

Eigentlich hatten wir vor hier in Ascoli zu übernachten. Verständlicherweise bleiben wir auf diesem Parkplatz entlang der Straße nicht über Nacht. Wir fahren weiter ins etwa 20 Kilometer entfernte Civitella del Tronto. Ein schönes Bergdorf das schon in den Abruzzen liegt und einen ruhigen Stellplatz mit grandiosen Ausblick (bis zum Meer) anzubieten hat. Und kostenlos ist dieser Platz auch noch 😉

der „Balcone“ die Aussichtsterrasse von Civitella del Tronto

Aussicht bis zum Gran Sasso und auf der anderen Seite bis zum Meer 

Stellplatz mit einem phänomenalen nächtlichen Ausblick bis nach Ascoli und bis ans Meer. Absolut ruhig und besonders nachts traumhaft schön. Wer hier nicht gut schläft hat andere Probleme 😉 

der „Balcone“ bei Nacht

 

Unsere Italienreise geht weiter – Fortsetzung folgt ….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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