Einmal quer durch Italien – 10 – Neapel

Neapel

Sonne und Regen wechselt sich auch heute wieder ab. Nach einem Zwangsstopp auf der Autobahn, den wir aufgrund eines Feuerwehreinsatzes – ein Fahrzeug brannte komplett aus – einlegen mussten, ging es weiter nach Neapel. Als Stellplatz haben wir uns den Stellplatz in der Via Dalbono 74 80055 Portici-Neapel (GPS 40.827401, 14.351034 ) herausgesucht.
Der Stellplatz selbst ist sehr einfach gehalten, dafür steht man aber abgesperrt hinter einer hohen Mauer sehr sicher.

Foto oben und unten: Stellplatz in der Via Dalbono

Obwohl der Stellplatz eigentlich nahe der Autobahnabfahrt liegt, hat es unser Navigationsgerät wieder geschafft, uns die sehr engen neapolitanischen Gassen und Straßen näher kennenlernen zu lassen. Da waren wir aber bisher nicht die Einzigen. Laut Stellplatzbetreiber sollte man sich hier nicht auf das Navi verlassen. Nur leider kommt dieser Tipp für uns zu spät 😉
Die 3 km entfernte Bahnstation kann man nur zu Fuß erreichen. An die Nutzung des Fahrrades hier in Neapel braucht man überhaupt nicht zu denken.
Mit der Bahn geht´s ins Zentrum. Schnell und günstig. Einfach € 1,40
Die Besichtigung von Neapel würde ich im Nachhinein als uninteressant bezeichnen. Zu viel Stress mit Verkehr und Lärm im Verhältnis zu den Sehenswürdigkeiten. Noch nie war ich gegen Abend so froh, das eigene Wohnmobil wieder erreicht zu haben. Auch die richtige Rückfahrt mit der Bahn wieder zu finden, war gar nicht so ohne.

Hier noch einige Fotos von Neapel:

Foto: Zu dritt auf dem Roller und ohne Helm, kein Problem in Neapel. Auch die Polizei im Auto nebenan interessiert das nicht 😉

Letztes Foto: Wohnblock in Neapel

Auf unserem Stellplatz in der Via Dalbono bleiben wir noch über Nacht. Länger möchten wir auch nicht bleiben. Mir geht es heute zunehmend schlechter. Durch den schauerartig immer wiederkehrenden Regen wurde meine Kleidung tropfnass.  Vermutlich habe ich mich verkühlt. Später kam zwar wieder die Sonne, aber wenn du schon einmal richtig durchnässt bist, dann hilft dir das auch nicht mehr.
Auch die „etwas fehlgeleitete“ Anfahrt mit dem Wohnmobil durch Neapel wirkt immer noch nach.

 

Fortsetzung folgt ….

 

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13 Kommentare zu „Einmal quer durch Italien – 10 – Neapel“

    1. Vielen Dank für den Kommentar. Spannend ist genau der richtige Ausdruck. Wenn ich das in Neapel so sehe, dann habe ich nur Bedenken, dass es bei uns in 10 Jahren auch so aussehen könnte. Liebe Grüße

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  1. Das schaut ja alles, mal gelinde gesagt, ein bisschen runtergekommen aus.
    Ich war, als ich noch in Muenchen in einem Reisebuero gearbeitet habe, mal in Neapel und habe eigentlich auch schlechte Erinnerungen dran. Wir waren mit einem Avis-Mietwagen unterwegs und waehrend wir an einer roten Ampel warteten, riss ein Motorrollerfahrer die Tuer des Beifahrers aus und klaute die Handtasche. Bevor wir verstanden hatten, was uns da passiert ist, war er natuerlich schon weg…. Eine Anzeige bei der Polizei hat nicht viel gebracht. Gluecklicherweise hatte die vorne sitzende Person Pass und Flugticket im Hotel gelassen.
    Eigentlich schade, wenn man das als bleibende Erinnerung an eine Stadt hat.
    VG
    Christa

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    1. Hallo Christa, vielen Dank für deinen Kommentar. Da hast du genau den richtigen Eindruck bekommen und dein Eindruck täuscht dich nicht. Wenn ich die Figuren die dort rumhängen so sehe, dann möchte ich da nachts nicht durch einsame Gassen gehen. Die Sorge die ich aus Neapel mitgenommen habe ist die, dass dies hoffentlich in 10 Jahren nicht auch bei uns in Deutschland so aussieht. Liebe Grüße nach Kanada. Wolfgang

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    1. Hallo Karin, mit Neapel hast du recht, das muss man nicht haben. Ja ich war nach 2 heftigen Tagen wieder fit, dafür hat es aber anschließend meine Frau für eine ganze Woche nicht weniger heftig erwischt. Da macht vieles keinen Spass mehr. LG Wolfgang

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