Richtung Ostsee 3. Teil

Fortsetzung und letzter Teil

Nächster Tag

Hansestadt Stralsund

Unsere Fahrt geht heute Morgen weiter nach Stralsund, eine Stadt  im Norden Deutschlands, die auch ganz offiziell die Bezeichnung Hansestadt führen darf.

Die Altstadt der Hansestadt Stralsund gehört aufgrund seiner zahlreichen Baudenkmale schon seit 20 Jahren zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonderes Interesse wecken auch die zahlreichen Museen wie das Deutsche Meeresmuseum oder das Ozeaneum oder auch das Museumsschiff Gorch Fock.
Die Hansestadt hat in der Werftstraße – gleich unterhalb der neuen Rügenbrücke – einen schönen und modernen Wohnmobilstellplatz. Ob von den Stadtoberhäuptern gewünscht oder auch nicht, aber andere Parkmöglichkeiten sind in dieser schönen Hansestadt für Wohnmobile ansonsten nur schwer oder gar nicht zu finden. Auf allen anderen, durchaus geeigneten Parkplätzen prangert stets ein Schild für „Wohnmobile verboten“
Wohnmobilstellplatz Stralsund Werftstrasse – Sanitärgebäude
Wohnmobilstellplatz Stralsund in der Werftstrasse
Aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten sollte man für einen Besuch der historischen Altstadt doch reichlich Zeit einplanen.
Hier ein kleiner Fotorundgang durch die Hansestadt Stralsund:
Der Frankenteich in Stralsund, im Hintergrund die Marienkirche
Der alte Markt vor dem Rathaus – PANORAMAFOTO vergrößerbar
Auf dem Alten Markt
Rathaus mit Alter Markt
Rathaus
Innenansicht der Nikolaikirche
Die Marienkirche
Die mächtige Stellwagen-Orgel in der Marienkirche
Die Marienkirche
Die Nikolaikirche von der Rückseite mir ihren markanten Türmen
Das Westportal der Nikolaikirche
Fachwerkhäuser
Fachwerkhäuser an der Nikolaikirche
Die Nikolaikirche von der Südseite
Gorch Fock – heute Museumsschiff und für Besichtungen geöffnet
Museumsschiff Gorch Fock
Foto: Ganz hinten die neue Rügenbrücke
Foto: Ein schöner Brunnen in einer Nebenstraße hinter dem Alten Markt
Foto: Was für ein Schätzchen  😉   Entdeckt rein zufällig in einem Hinterhof   🙂
Der Yachthafen
Backsteingotik – Häuser mit Tradition in Stralsund
Der Knieperteich in Stralsund

 

Nächster Tag

Barhöft Hafen

Der Hafen von Barhöft befindet sich an Deutschlands nordöstlichstem Festlandzipfel, etwa 20 km nördlich von Stralsund, auf der Höhe der Boddengewässer von Zingst-Darß-Fischland.
Barhöft ist auch das Ziel unserer heutigen Fahrradtour. Die Hafenanlage des kleinen Fischerortes wurde vor 10 Jahren modernisiert und sieht jetzt ganz anders aus. Auch die Wohnmobilstellplätze mussten aus dem Hafengebiet weichen. Konnte man vor 10 Jahren noch traumhaft schön am Hafen stehen, so finden die Wohnmobile jetzt nur noch einen langweiligen Platz abseits am Ortseingang.
Foto oben: Neuer Wohnmobilstellplatz Barhöft      Foto unten: Duschen am Stellplatz

Der Hafen von Barhöft wurde – wie oben schon erwähnt – vor einigen Jahre umgebaut und wirkt jetzt aufgeräumter. Leider stehen die Wohnmobile jetzt weit abseits vom Hafen.
Hafen Barhöft
Hafen Barhöft
Hafen Barhöft
Der Radweg an die nördliche Spitze ist zumindest wunderbar. Ganz oben, am Ende des Festlandzipfels, wird man mit einer herrlichen Aussicht auf den Bodden und die Ostsee belohnt, die man vom Barhöfter Aussichtsturm genießen kann.
Ein schöner Radweg nach Barhöft – hier kurz vor Klausdorf
Naturschutzgebiet – direkt am Radweg
Naturschutzgebiet zwischen Klausdorf und Barhöft
Der Aussichtsturm bei Barhöft – Weitblick garantiert
Blick vom Aussichtsturm
PANORAMA vom Aussichtsturm – auch vergrößerbar
Blick vom Aussichtsturm – ganz hinten ist Hiddensee
Blick auf Insel Bock
Nächster Tag
Unsere Fahrt geht nochmals auf die Insel Usedom. Das Ziel ist diesmal das kleine Fischerdorf Kamminke

Kamminke

Kamminke liegt ebenfalls am Stettiner Haff, aber auf der genau gegenüberliegenden Seite von Ueckermünde, ganz Nahe an der polnischen Grenze und nahe am Seebad Ahlbeck.
Das ist einer meiner absoluten Lieblingsplätze, wenn ich hier oben in dieser Ecke bin. Es handelt sich eigentlich nur um einen gebührenpflichtigen Parkplatz direkt am Stettiner Haff. Zusatzeinrichtungen wie Strom oder Entsorgung sucht man hier vergebens. Wer schön und – zumindest in der Vor – und Nachsaison – einsam stehen möchte, der kommt hier noch auf seine Kosten. Vom Parkplatz aus hat man einen wunderbaren Blick aufs Haff und kann den Sonnenuntergang vom Wohnmobil aus genießen. Immer wieder traumhaft. Tagsüber wird diese Ecke des öfteren von Reisebussen heimgesucht, nachts ist es absolut ruhig und verlassen.
Parkplatz für Wohnmobile direkt am Stettiner Haff – einer meiner Lieblingsplätze 😉
Parkplatz Kamminke – gebührenpflichtig 15€ / Tag aber einfach schön
Kamminke direkt am Stettiner Haff
Blick durch die Windschutzscheibe in Kamminke
Wie schon die letzten Male, ist auch diesmal das Wetter wieder sehr „durchwachsen“. Immer wieder zogen dicke Wolkenschwaden auf und einzelne Regenschauer gingen nieder, was aber der Wiedersehensfreude keinen Abbruch tat.
Am Parkplatz Fischerdorf Kamminke
Anlegeplatz der Fischer in Kamminke
Sonnenuntergang im Stettiner Haff bei Kamminke
Mit dem Fahrrad ging es auf ehemaligen Grenzwegen, die jetzt zu schönen naturnahen Fahrradwegen umfunktioniert wurden, ins 10 km entfernte Seebad Ahlbeck und dann noch 3 km weiter ins polnische Swinemünde. Grenzkontrollen gibt es keine mehr.
Ehemalige Grenzwege sind jetzt Radwege
Seebad Ahlbeck
Seebad Ahlbeck
Nächster Tag

Swinemünde   (Polen)

Ahlbeck hatten wir gestern einen Besuch abgestattet und ebenso auch das polnische Swinemünde kurz besucht.
Heute Morgen entschließen wir uns, den Campingplatz am Yacht Harbor Sport and Recreation Center, Jachtowa 1, Swinemünde (GPS 53.91038, 14.26862) anzufahren. Erst war ich etwas zögerlich, so ungeplant mit dem Wohnmobil über die Grenze zu fahren, aber den Besuch auf diesen Camping sollten wir nicht bereuen.
Ein wunderbarer Stellplatz, direkt am Hafen mit Blick auf den Sportboothafen und Blick auf die großen Pötte die in den Hafen einfahren. Die Ausstattung entspricht einem Campingplatz mit sauberen Sanitär und allem was man so braucht. Bezahlt habe ich pro Nacht für 2 Personen, inkl. 2 kw Strom, inkl. Duschen und inkl. Kurtaxe € 18,08 die ich der Einfachheit halber mit Kreditkarte zahlen konnte.
Preislich sind zwischen dem 3 km entfernten Seebad Ahlbeck und dem polnischen Swinemünde Welten an Unterschied. Während man im deutschen „Seebad“ mindestens € 30 für einen einfachen SP mit Kurtaxe bezahlen muss, bekommt man hier deutlich mehr für € 18,00. Ähnlich ist es mit dem Essen. Wir besuchten ein erstklassiges Lokal, erstklassiges Essen und ein sehr fairer Preis.
Schiffe gucken auf dem Campingplatz
Campingplatz am Yacht Harbor Sport and Recreation Center, Jachtowa 1, Swinemünde (GPS 53.91038, 14.26862)
Campingplatz am Yacht Harbor Sport and Recreation Center, Jachtowa 1, Swinemünde (GPS 53.91038, 14.26862) Hafenmeister und Sanitärgebäude
Campingplatz am Yacht Harbor Sport and Recreation Center, Jachtowa 1, Swinemünde (GPS 53.91038, 14.26862)
Campingplatz am Yacht Harbor Sport and Recreation Center, Jachtowa 1, Swinemünde (GPS 53.91038, 14.26862)
Warteplatz vor dem Camping
Durchfahrt auch der großen Pötte
…und Segelschiffe im Jachthafen
Hier in Polen war ich froh, mein Wohnmobil sicher verwahrt zu wissen 😉
Zu Radtouren kamen wir allerdings nicht, es gingen ständig heftige Regenschauer nieder. Aber Polen ist mehr wie nur einen Abstecher wert.
Abends hatte ich geplant nochmal durch die Hafenanlage zu laufen und einige schöne Fotos mitzubringen, aber ich war einfach zu müde und der innere Schweinehund war für mich nicht zu überwinden. Vielleicht ein anderes Mal.
Nächster Tag
Heute freue ich mich, es geht langsam in Etappen wieder zurück. Unseren nächsten und vermutlich letzten Zwischenstopp planen wir im Spreewald ein.

Lübben (Spreewald)

In Lübben legen wir dann tatsächlich den letzten Halt ein. Auf einem kostenlosen Wohnmobilparkplatz in Lübben am Burglehn verbringen wir den Tag und die kommende Nacht. Lübben hatten wir ja schon sehr oft besucht und kennen wir gut. Wir gehen nochmals essen und lassen den Tag in einer landschaftlich herrlichen Gegend ausklingen.
Stellplatz Lübben, Am Burglehn. Der Parkplatz ist (noch) kostenlos.
Dieser herrliche und absolut ruhige Wohnmobilstellplatz wird von der Stadt Lübben (noch) kostenlos zur Verfügung gestellt. Ein wirklich freundliches Entgegenkommen für alle Wohnmobilfahrer, die in Richtung Norden oder Süden hier ein oder zwei Tage verweilen möchten. Was man wissen sollte ist, dass sich dieser Platz in direkter Nachbarschaft zu einem Campingplatz befindet und deshalb auch Schilder darauf hinweisen, dass auf diesem Platz kein Campingverhalten geduldet wird.
Leider hindert dies aber den einen oder anderen Camper trotzdem nicht hier seine Campingutensilien samt Markise und Liegestühle auszupacken. So leider auch bei unserem Besuch. Ich bin mal gespannt, ob und wie uns dieser schöne Platz in Zukunft zur Verfügung steht.
Foto: Blick auf die Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben
Der Spreewaldbootshafen

 

Und hier noch eine kleine Übersicht, damit man sich leichter zurecht findet.

 

Das wars, vielen Dank fürs folgen 😉

 

 

 

 

 

15 Kommentare zu „Richtung Ostsee 3. Teil“

  1. Das war ja wieder eine sehr schoene Tour, bzw. ein schoener Abschluss der Reise! Alles ist sehr schoen – aber in die Stadt Stralsund habe ich mich verliebt! Was fuer eine herrliche und mit wunderschoenen Bauten ausgestattete Stadt!
    Danke fuer diese herrliche Tour!
    VG
    Christa

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Christa, vielen Dank und es freut mich sehr, dass es gefallen hat. Ja die Hansestadt Stralsund wird oft verkannt, das ist eine wunderschöne Stadt und so oft ich diese auch besuche, ich entdecke immer wieder etwas neues. Liebe Grüße nach Kanada. Wolfgang

      Gefällt 1 Person

  2. Das sind ja wieder sehr schöne Eindrücke eurer Reise, Wolfgang und ich hoffe sehr, dass wir es bei unserem bevorstehenden Urlaub in Ahlbeck auch endlich mal schaffen diese offensichtlich schöne Stadt Stralsund zu erkunden! 😊
    Liebe Grüße, Hanne

    Gefällt 1 Person

  3. Wieder sehr schöne Eindrücke, die du mit uns geteilt hast. Vielen Dank!
    In Stralsund hatten wir vor einigen Jahren bei unserer ersten Ostseetour Halt gemacht.
    Die im Hafen liegende Gorch Fock hat eine besondere Bedeutung für mich, mein Vater hatte auf ihr seine Ausbildung absolviert.
    Die Bilder von Lübben haben schöne Erinnerungen geweckt. Im Spreewald haben wir in den späten 70er Jahren so manche Bootstour mit den Kindern gemacht.

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank Karin, das freut mich. Habe mir sagen lassen, dass es von dieser Gorch Fock offenbar mehrere Modelle gibt. Ja Lübben ist ein schönes kleines Städtchen und immer ideal für einen Zwischenstop nach Nord oder Süd. Liebe Grüße Wolfgang

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