Richtung Ostsee 2.Teil

Fortsetzung von Teil 1

Unsere Fahrt geht weiter in Richtung Norden. Die Straße zum Autobahnring Berlin ist zweispurig ausgebaut und schön zu befahren. Aus dem Radio erfahren wir, dass es heute Nacht im Raum Jüterbog auf einem benachbarten ehemaligen Truppenübungsplatz einen Waldbrand gegeben hat. Durch einen regionalen Starkregen konnte dieser aber relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Jetzt am Vormittag hält sich der Verkehr auf dem Berliner Autobahnring noch in Grenzen, wir kommen schnell an Berlin vorbei.

Mehr zufällig als geplant landen wir schließlich im Stettiner Haff bei Ueckermünde. Bevor wir uns einen Stellplatz in der Nähe suchen, ergänzen wir noch unseren Lebensmittelbestand. Vor allem die kühlen Getränke gehen bei diesem Temperaturen schnell zur Neige.

Mönckebude

Im Hafen von Mönckebude finden wir schließlich einen schönen Stellplatz. Nach Anmeldung beim Hafenmeister können wir uns einen Platz aussuchen. Für die nächsten Tage wollen wir auf jeden Fall hier bleiben und einige Radtouren unternehmen.
Foto oben und unten: Stellplatz am Hafen von Mönkebude

Nächster Tag
Heute besuchen wir das benachbarte Ueckermünde. Die Hafenstadt hat eine lange und wechselvolle Geschichte und liegt malerisch eingebettet zwischen Ueckermünder Heide und Stettiner Haff, umgeben von Wäldern, Wasser und Wiesen. Die Stadt im Grünen hat ein interessantes Stadtzentrum mit historischer Altstadtbebauung.
Foto: Strand am Hafen bei Mönkebude
Foto: Am Hafen in Mönkebude
Foto: Das Stettiner Haff bei Mönkebude. Panorama zum vergrößern klicken
Foto: Hafenrestaurant Mönkebude
Foto: Entlang dem Radweg nach Ueckermünde
Foto: Marktplatz Ueckermünde
Foto: Marktplatz Ueckermünde
Foto: Hafen Ueckermünde
Foto: Sonnenuntergang am Hafen in Mönkebude
Foto: Hafen Mönkebude
Foto: Strand in Mönkebude im Abendlicht
Von hier aus geht unsere Fahrradtour weiter nach Altwarp, ein viel besuchter Touristenort, ganz nah an der polnischen Grenze. Ein Fischerdorf mit hübschen Häusern und einigen Lokalen sowie einen beliebten Wohnmobilstellplatz direkt am Hafen. Auch die leckeren Fischbrötchen am Hafen sollte man nicht versäumen.
In Sichtweite auf der gegenüberliegenden Seite des Haffs ist schon das polnische Dorf erkennbar.
Foto: Bei Ueckermünde
Foto: Ein traumhafter Hundestrand – ausgewiesen für die Vierbeiner 😉
Foto: Eine einsame Bucht auf dem Radweg nach Altwarp
Foto: Wohnmobilstellplatz am Hafen bei Altwarp
Foto: Wohnmobilstellplatz am Hafen bei Altwarp
Foto: Wohnmobilstellplatz am Hafen bei Altwarp
Foto: Hafen Altwarp
Foto: Ein „Butterschiff“ in Richtung Polen
Foto: Gleich gegenüber sieht man schon das Dorf in Polen
Nächster Tag
Heute vormittags ist Regenwetter. Gegen Mittag sind die Regenwolken durchgezogen und wir können zu einer Fahrradtour zur Fähre nach Kamp, ganz in der Nähe von Anklam, starten. Den Radweg von Mönkebude nach Anklam hatten wir eigentlich als wenig attraktiv erwartet. Stattdessen entpuppt sich der Fahrradweg durch das Moor- und Naturschutzgebiet südlich von Anklam als ein wunderbarer, wenn nicht sogar traumhafter Ausflug durch ein Vogelschutzgebiet. Im Vergleich zu den Tourismushochburgen sind hier nur spärlich Fahrradfahrer unterwegs und dies obwohl die Wege alle sehr schön ausgebaut und sich abseits von viel befahrenen Verkehrsstraßen befinden.
Foto: Beobachtungsturm im Vogelschutzgebiet zwischen Mönkebude und Anklam
Foto: Vogelschutzgebiet zwischen Mönkebude und Anklam
Foto: Selbst der Besucherturm ist voller Schwalbennester
Foto: Hafen im Fischerdorf Kamp mit Fähre
Foto: Hafen im Fischerdorf Kamp mit Fähre
Foto: Und wieder hatten wir einen traumhaften Sonnenuntergang in Mönkebude
Nächster Tag
Nach drei schönen und erholsamen Tagen hier im Hafen von Mönckebude geht unsere Fahrt weiter Richtung Ostsee. Wieder mehr zufällig als geplant landen wir auf der Usedom Halbinsel Wolgast.

Peenemünde

In Peenemünde finden wir einen passenden Stellplatz. Kaum angekommen geht hier ein heftiges Gewitter nieder. Feuerwehrsirenen aus den benachbarten Orten deuten auf so manch einen vollgelaufenen Keller hin. Danach stand der Platz derart unter Wasser, dass ein sofortiges wegfahren ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Unsere App „Regenvorschau“ hatte uns schon vorgewarnt.Nur gut, dass ich bei jedem Stromanschluss immer eine wasserfeste Schutzkapsel für die Stromsteckverbindung nutze.
Foto: Unser traumhafter Stellplatz direkt am Haff in Peenemünde
Foto: Stellplatz auf der Halbinsel Peenemünde. Weitläufig und natürbelassen
Foto: Frühstück am Wohnmobil – Stellplatz Peenemünde
Der Stellplatz auf der Halbinsel Peenemünde ist weitläufig und naturbelassen angelegt und liegt zwischen Hafen und See. Eine feste Platzeinteilung findet man hier nicht.
Ganz Peenemünde ist eigentlich ein einziges Museum. Im Hafen liegen zahlreiche Museumsschiffe, darunter auch das russische U-Boot U-461. Bekannt ist Peenemünde im Zusammenhang mit seiner Raketenentwicklung im Zweiten Weltkrieg. Noch heute stehen einige verlassene Bunker und Fabrikhallen in der Landschaft.
Foto: Das Kraftwerk Peenemünde ist heute Museum
Foto oben und unten: U Boot U461 als Museumschiff besichtbar
Von hier aus lassen sich zahlreiche schöne Fahrradtouren auf Usedom unternehmen. Besonders schöne Strandabschnitte und auch Hundestrände finden wir bei Zinnowitz
Foto: Entlang dem Radweg bei Peenemünde
Foto: Blick auf Peenemünde
Foto: Weiher bei Peenemünde
Foto: Bei Peenemünde – glückliche Kühe auf der Weide
Foto: Blick vom Damm auf Peenemünde zurück
Foto: Badestrand bei Zinnowitz
Foto: Entlang dem Radweg nach Wolgast
Eine weiterer wunderbarer Fahrradweg führt nach Wolgast, vorbei an einem kleinen zauberhaften Hafenstellplatz Zecherin.
Foto: Hafen Zecherin bei Wolgast mit Wohnmobilstellplatz – traumhaft
Foto: Hafen Zecherin bei Wolgast. Rechts der Stellplatz für Wohnmobile

Wolgast

Wolgast ist eine kleine Stadt auf Usedom, die durch den Peenestrom geteilt ist. Sicher das beeindruckendste Bauwerk in Wolgast ist die „Monster“ – Brücke über die Peene. Diese Klappbrücke wird auch „Blaues Wunder“ genannt. Sehenswert ist hier auch der historische Altstadtkern.
Foto oben und unten: Die riesige Hochklappbrücke bei Wolgast, auch genannt das „Blaue Wunder“
Foto: Der Rathausplatz Wolgast
Foto: Die St.-Petri-Kirche in Wolgast
Foto: Die Klappbrück einmal hochgeklappt
noch eine Fortsetzung folgt….

20 Kommentare zu „Richtung Ostsee 2.Teil“

  1. Ganz tolle Fotos und auch herrlich mitnehmend beschrieben eure schöne Reise!
    Freue mich auch schon sehr auf wieder Urlaub an der schönen Ostsee im September, wobei wir aber auch erstmal wieder 8 Stunden mit dem Auto unterwegs sein werden.
    Dankeschön fürs zeigen und liebe Grüße von Hanne

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    1. Hallo Hanne, mit September habt ihr eine sehr gute Zeit gewählt, dann ist die Wärme auch ertragbar. Freue mich mit euch auf einen schönen Urlaub und die 8 Stunden Autofahrt gehen auch vorüber. Kühltasche für die kalten Getränke im Auto nicht vergessen. Liebe Grüße Wolfgang

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    1. Hallo Manni, ja die Sonnenuntergänge liebe ich. Das ist immer so ein schöner Abschluss für den Tag. Eine Innenbesichtigung des U-Bootes habe ich mir erspart, so eines hatte ich erst in Hamburg angesehen wobei dieses bestimmt auch sehr interessant gewesen wäre. Im Nachhinein habe ich es sogar ein bisschen bereut. Liebe Grüße und allen ein schönes Wochenende. (Jetzt wartet der Grill auf seinen Meister 😉 ) LG Wolfgang

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    1. Hallo Karin, ja das ist tatsächlich so. Ich hatte auch den Eindruck, dass jeder Hafen / Hafenmeister auch Stellplätze für Wohnmobile mit anbietet. Das ist ja auch technisch leicht machbar, da die Segler ohnehin Strom und Dusche wollen. Meist ist sogar ein nettes kleines Lokal im Hafen mit dabei. Solche SP in so kleinen Häfen sind eigentlich schon lange mein kleiner Favorit. Da gibt es so viel schönes zu sehen, da bräuchte man soviel Zeit. Liebe Grüße und noch ein schönes Restwochenende. Wolfgang

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      1. Dankeschön Wolfgang! Wir hatten im vergangenen Herbst bei unserer Rundfahrt durch Schleswig-Holstein auch zwei sehr schöne Stellplätze in einem Hafen gefunden.
        Wünsche dir noch einen schönen restlichen Sonntag!
        Liebe Grüsse Karin

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      2. Hallo Karin, ja das hab ich in deinem Beitrag gelesen. Schleswig Holstein ist sehr schön, da bin ich auch sehr gerne aber diese Ecke zum Stettiner Haff und der Nähe zu Polen ist irgendwie „ganz anders“ 😉 Ganz liebe Grüße

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    1. Vielen Dank Peter. Ja am Wasser ist es erträglich und wenn man dann auch noch ein Stück Schatten erwischt, dann ist man fast im Himmel. Liebe Grüße und vielen Dank. Wolfgang

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