Die Ostertage……Fortsetzung

Fortsetzung ……Wir verlassen Meersburg am Bodensee. Ein wunderbares Städtchen, aber heute geht unsere Fahrt weiter zur Schwäbischen Alb.

Sigmaringen – eine Stadt ganz im Zeichen der Burg

Diese wunderschöne Stadt mit seinem ausgeprägten historischen Altstadtkern und seiner fantastischen Schlossanlage, ist eine ehemalige Residenzstadt der Fürsten von Hohenzollern – Sigmaringen. Der bezaubernde Ort liegt nur rund 40 Kilometer vom Bodensee entfernt am südlichen Ausläufer der Schwäbischen Alb.

Für Wohnmobilfahrer stellt die Stadt einen sehr schönen Stellplatz in der Georg Zimmerer Straße zur Verfügung. Platz ist für etwa 20 Wohnmobile. Strom und Entsorgungsmöglichkeiten sind direkt am Platz. Der Preis ist mit €10 fair abgerechnet. Für Strom fallen Extrakosten von € 1,00 für 4 Stunden an.

Foto: Wohnmobilstellplatz Sigmaringen

Die Stadt Sigmaringen hatten wir eigentlich gar nicht in unserer Planung, aber durch den einladenden Wohnmobilplatz sind wir letztendlich ganze 3 Tage hiergeblieben.
Nach einer ausgiebigen Ortsbesichtigung kehren wir noch beim „Griechen“ ein. Später am Abend mache ich mich nochmals auf ans Donau-Ufer um auch noch einige Nachtfotos vom Schloss zu knipsen. Einen guten Blick auf das Schloss hat man von der Aussichtsplattform am Panthelstein, für den keine 10 Minuten Aufstieg benötigt werden.

Fotos oben: Schloß Sigmaringen Tag und Nacht – klick zum vergrößern
Fotos unten: Schloß Sigmaringen


Foto oben: Marktplatz Sigmaringen

E-Biketour zum Kloster Beuron

Am Nachmittag gibt uns ein Stellplatznachbar auch gleich einen Tipp über eine wirklich schöne und lohnenswerte Fahrradtour zum Kloster Beuron, die er und seine Frau heute unternommen hatten. Mit einfach 30 km und einigen Steigungen keine ganz leichte Tour,  wie er meint, aber durch die vielen Burgen und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke doch sehr abwechslungsreich.
Auch heute Morgen lacht die Sonne wieder. Der erste Morgendunst zieht sich schön langsam aber sicher aus dem Donautal zurück und wir unternehmen heute die uns empfohlene Radtour zum Kloster Beuron. Wie wir schnell erkennen, ein beeindruckender Radweg, meist an der Donau entlang, vorbei an bizarren Felsformationen – die alle ihre eigenen Namen tragen  –  und vielen imposanten Burgen und Schlössern.

Fotos oben: Der wunderschöne Radweg Kloster Beuron

Das Schloss Werenwag thront hoch über dem Ort Langenbrunn. Diese heute noch gut erhalten Burganlage geht auf eine im Jahre 1100 errichtete Burg zurück, an die noch heute der Bergfried mit seinem markanten Treppengiebel erinnert.

Beide Fotos oben: Das Schloss Werenwag von verschiedenen Seiten.
Zum vergrößern Bild anklicken

Wenig später erscheint die Burg Wildenstein. Eine Burganlage aus dem Jahre 1514 die einsam auf einem Felssporn über der Gemeinde Leibertingen thront und zwischenzeitlich als Jugendherberge genutzt wird.

Foto oben: Burg Wildenstein

Auch die Burganlage nahe der alten Mühle bei Dietfurt an der Donau liegt am Weg.

Foto oben: Burg bei Dietfurt an der Donau

Am Kloster Beuron ist unser Wendepunkt. Dieser herrliche Donauradweg ließe sich ja noch ewig lang weiter radeln. In einem kleinen Imbissstüberl mit einem angeschlossenen Bikeladen gleich unterhalb des Klosters, kehren wir ein, bevor es zurück nach Sigmaringen geht.

Foto: Beuron

Foto: Hier bei Beuron ist die Donau noch ein kleines Flüsslein

Foto: Die Teufelsbrücke – entlang auf unserem Radweg

Unterhalb des Klosters ist auch ein Stellplatz für Wohnmobile. Genug Platz für alle und mit € 5,00 ganz günstig. Auch Strom, WC und Entsorgung ist hier vorhanden.

Foto: Wohnmobilstellplatz beim Kloster Beuron

Nach drei wirklich wunderbaren Tagen (zwei mehr als geplant 😉 ) geht unsere Fahrt weiter nach Bad Urach.

Bad Urach

Bad Urach, die schöne Bäder- und Thermenstadt am Fuße der Schwäbischen Alb, ist nicht nur Heilbad, sondern auch Luftkurort. Dieses einladende kleine Städtchen hatte ich vor Jahren schon einmal besucht. Durch seine Lage mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, ist der Ort nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrradtouren. Weit über die Region hinaus bekannt ist auch der Uracher Wasserfall, den man unbedingt ansehen sollte. Wir unternehmen einige Fahrradtouren und auch den Wasserfall lassen wir uns nicht entgehen.


Fotos oben und unten: Marktplatz Bad Urach
Foto: Osterbrunnen am Marktplatz Bad Urach

Foto: Innenansicht der Stiftkirche Sankt Amandus in Bad Urach.
Zum vergrößern Bild anklicken

Wanderung zur Burgruine Hohen Urach

Direkt vom Ortsrand Bad Urach führt ein schöner Wanderweg hoch zur Ruine Hohen Urach. Von hier oben aus hat man einen traumhaften Ausblick auf Bad Urach und in die Täler. Leider wird die Burgruine zur Zeit renoviert, so dass wir einen Teil nicht betreten können.


Foto: Ruine Hohen Urach

Foto: Blick von der Ruine Hohen Urach nach Dettingen an der Erms

Foto: Blick auf Bad Urach – zum vergrößern Bild anklicken

Foto: Ruine Hohen Urach

Foto: Blick ins Gütersteiner Tal

Foto: Renovierungsarbeiten auf der Ruine Hohen Urach

Foto: Burgmauer Ruine Hohen Urach

Wanderung zum Uracher Wasserfall

Eine Wanderung zum Uracher Wasserfall lassen wir uns natürlich nicht entgehen, danach geht es mit den e-bikes weiter in das Gütersteiner Tal  und im Rundweg nachmittags wieder zurück nach Bad Urach.

Foto: Der Uracher Wasserfall – zum vergrößern klicken
Fotos oben: Der Uracher Wasserfall – zum vergrößern klicken

Foto: Blick auf die Ruine Hohen Urach

Foto: Gut Güterstein

Foto: Gut Güterstein


Foto: Gut Güterstein

Fahrradtour nach Metzingen

Die Fahrradstrecke ist interessanter als der Ort, der uns erwartet. Geht doch der Radweg entlang an Streuobstwiesen und durch kleine Dörfer, so endet er für uns in der Outletcity Metzingen. Viele Menschen, viele Autos, viel Verkehr und alles Besucher der Outlet-Läden. Sehenswertes gibt es hier nur noch wenig und auch die örtlichen Lokalitäten scheinen sich auf eine Art „Schnellabfertigung“ via Fast Food eingestellt zu haben.  Während ich noch unseren Vierbeiner betreue, streift meine Frau mal kurz durch die Läden. Überraschenderweise ist sie bald wieder da, günstig scheint anderswo zu sein 😉

Foto: Outlet Metzingen – ein Shop neben dem anderen

Foto: Marktplatz Metzinger

Für Wohnmobilfahrer hält die Kurverwaltung Bad Urach Stellplätze bereit. Aber gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Positiv ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für € 10 Parkgebühren/Tag erhältst du auch Strom, Entsorgung und ÖPNV.
Negativ ist, dass viele Plätze reserviert sind und sich niemand kümmert, ob diese Reservierungen für die Nacht noch aktuell sind. Reist der Reservierende bis zum Abend nicht an, dann ist der Platz für die Nacht blockiert und bleibt leer. Das kommt leider öfters vor. Auch fehlt ein Platzwart, der zumindest ab und zu mal nachsieht. Grillen zwischen den engen Stellplätzen ist zwar verboten, trotzdem hält sich nicht jeder dran. Bei unserem Besuch grillte doch tatsächlich einer mit Holzkohle zwischen den ohnehin sehr eng stehenden Mobilen. Negativ sind auch die engen Stellplätze und die große Zahl der Wochencamper.

Foto: Wohnmobilstellplatz Bad Urach – sieht leer aus, war er aber nicht. Die Hälfte der Plätze war bei unserer Ankunft „reserviert“ 

Nach 3 Tagen hier in Bad Urach fahren wir weiter nach Blaubeuren

Blaubeuren

Die Stadt Blaubeuren ist 40 km von Bad Urach entfernt. Sehenswert sind hier besonders das Kloster Blaubeuren sowie die markanteste Sehenswürdigkeit der Blautopf. Der Blautopf ist eine Karstquelle, aus der das Flüsschen Blau entspringt.


Foto: Der Blautopf – zum vergrößern Bild anklicken

Foto: Historische Hammerschmiede

Foto oben: Ablauf der Blau am Blautopf
Fotos unten: Kloster Blaubeuren


Foto: Nebengebäude Kloster Blaubeuren

Weiter geht unsere Fahrt nach Nördlingen.

Nördlingen

Die Stadt liegt im Nördlinger Ries. Das Ries ist ein Einschlagkrater eines Meteoriten, der vor Millionen Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der komplette Rand des Kraters ist noch heute ringsum als Hügelkette sichtbar, was diesen Ort weltweit so einzigartig macht. Die gesamte Altstadt umgibt eine komplett erhaltene Stadtmauer von 1327 mit fünf Toren und mehreren Tortürmen.


Foto: Stadtmauer Nördlingen

Foto: Sankt Georgs-Kirche mit Glockenturm

Foto: Marktplatz Nördlingen
Foto: Glockenturm der Sankt Georgs-Kirche
Foto: Brot- und Tanzhaus am Marktplatz
Foto: Links das Rathaus

Foto: Stadtmauer

Parken können Wohnmobilfahrer an der Kaiserwiese. Ein schöner Stellplatz für 80 Wohnmobile und keine 300 Meter vom Zentrum entfernt. Die Plätze sind alle ausgestattet mit Strom und auch eine Ver- und Entsorgung ist vor Ort. Der Tagespreis beträgt € 7,50 und der Strom wird fairerweise genau nach Verbrauch abgerechnet. Das finde ich immer gut, wir brauchen nur Strom für die Kaffeemaschine, das macht dann 20 Cent pro Tag aus 😉 . Alles andere läuft bei uns über Gas.

Foto: Wohnmobilstellplatz Nördlingen Kaiserwiese

 

Nach Nördlingen geht es wieder nach Hause. Jetzt steht erst mal wieder die Fahrzeugreinigung auf dem Programm.
Übersichtskarte der Tour

zum vergrößern anklicken

 

 

 

 

 

 

 

 

13 Kommentare zu „Die Ostertage……Fortsetzung“

  1. Herrlich und ganz besonders hat es mir dein Satz „Die Burgruine wird renoviert“ angetan!😉
    Aber jetzt im Ernst – ich finde es schon super, dass man sich um die Ruine kümmert und sie instand hält.
    Das war wieder eine sehr schöne Tour und auch ich sage „Danke fürs Zeigen“!
    VG
    Christa

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    1. Hallo Christa, vielen Dank. Ja da hast du recht, es ist immer schön wenn die alten Gebäude mit Denkmalschutz nicht vergessen werden. Da greift auch die EU mit in die Spenderkasse. Ist halt für die Besucher (und Fotoknipser wie mich 😉 ) Pech wenn man gerade dann vor Ort ist. Freut mich wenns gefallen hat. Liebe Grüße und schönen Sonntag. Wolfgang

      Gefällt 1 Person

    1. Hallo Andrea, vielen Dank. Die Gegend um Sigmaringen kannte ich auch noch nicht und war absolut positiv überrascht. Da auch das Wetter passte eine wirklich geniale Tour. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag. Wolfgang

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  2. super Tour und klar das kenne ich alles ! Ich muss aber für alle Fotos ein Lob aussprechen und ganz besonders die Nachtfotos. Für mich sind das 100 Punkte oder nach einer Schulnote ganz klar eine eins !! Die kann man meiner Meinung nach nicht besser machen und sie sind einfach nur perfekt. Ganz großes Kino Wolfgang !! LG Manni

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    1. Hallo Manni, vielen Dank, das freut mich ganz besonders. Denke auch, dass du deine Heimatregion sehr sehr gut kennst. Eine beneidenswert schöne Gegend. Liebe Grüße und noch eine schöne Woche. Wolfgang

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