Sardinien Herbst 2021 – Teil 4

Fortsetzung von Teil 3
Mit dem Viersterne Camping Baia blu La Tortuga haben wir uns einen  schönen Campingplatz ausgesucht. Hier passt wirklich alles. Erstklassige Sanitäranlagen, ein wunderbarer Strandabschnitt mit weißen Sand, eine riesige Poolanlage und ein gutes Restaurant.

Die viele Lauferei über die unzähligen Steinhaufen am Capo Testa hat nicht nur meinem Vierbeiner alles abverlangt, auch wir beide sind froh jetzt einen Ruhetag einlegen zu können. Am Ende wurden es dann sogar zwei Ruhetage hier auf diesem Platz, denn der Aufenthalt entpuppte sich als sehr angenehm.

Foto oben: Strand und Poolanlage Camping La Tortuga Baia Blu

Nach zwei Tagen Camping Baia blu La Tortuga geht unsere Inselrundfahrt weiter Richtung Castelsardo.

Castelsardo

Das Korbflechterzentrum Castelsardo mit seinem historischen Ortskern und der imposanten Burganlage sowie den vielen verwinkelten und verträumten Gassen ist allemal einen Besuch wert. 
In Castelsardo parken wir oben, gleich am Ortseingang, in der Nähe der Busparkplätze. Es ist immer wieder schön diese Altstadt und Burganlage zu besichtigen. Von hier oben aus genießt man einen traumhaften Blick auf Meer und Umgebung.

Hier in der Nähe von Castelsardo hatten wir letztes Jahr einen schönen Übernachtungsplatz entdeckt. Aber da es jetzt noch viel zu früh ist, zu dieser Tageszeit einen Übernachtungsplatz anzufahren, entschließen wir uns weiterzufahren. Schade, denn diesen Platz hätte ich zu gerne nochmals besucht.
Unsere Fahrt geht weiter nach Sassari. Die Sehenswürdigkeiten sind überschaubar und da es hier auch keine brauchbaren Wohnmobilstellplätze gibt, entschließen wir uns alsbald wieder ans Meer zu fahren.

Marina di Sorso

In Marina di Sorso hatten wir schon bei der Hinfahrt einen möglichen Platz für die Nacht entdeckt. Diesen fahren wir jetzt nochmals an. Marina di Sorso hat einen wunderbaren Strand und zahlreiche gut besuchte Restaurants in Strandnähe. Hier übernachten zu wollen, stellte sich bald als Fehler heraus. Zwar finden wir sofort einen passenden Parkplatz, aber mit zunehmender Stunde steigt der Besucher- und Geräuschpegel spürbar. Heute ist Samstag, das hatten wir ganz vergessen, da sind gefühlt alle Sarden am Meer und bis spät nachts in den Restaurants unterwegs. Die Besucher hier am Strand wurden nicht weniger, sondern mit zunehmender Stunde immer mehr.
Gegen 18 Uhr entscheiden wir uns schließlich den Platz aufzugeben, bevor wir vollends eingeparkt werden. Unser Plan war direkt nach Alghero weiterzufahren und direkt im Hafen am Rande der Altstadt zu übernachten.
Als wir Alghero erreichen ist es mittlerweile dunkel geworden.

Alghero

Unsere heutige Überraschung Nummer zwei:
Die nächsten beiden Tage feiert Alghero ein großes Fest zu Ehren des Schutzpatron San Miguel Arcángel .
Die ganze Stadt ist voll mit Besuchern und auch die normalen Pkw Parkplätze weit ab vom Zentrum sind alle komplett belegt. Uns bleibt nur noch kurzerhand irgendwo außerhalb im Gewerbegebiet einen Platz für die Nacht zu suchen. Dort finden wir auch einen ruhigen Platz, auf dem wir uns zu keinem Moment nicht sicher gefühlt hätten. Die Suche war nervig, jetzt sind wir beide froh endlich die Jalousien zuziehen zu können.
Am nächsten Morgen fahren wir dann auf den Parkplatz am Hafen, dieser ist jetzt wieder erreichbar.

Heute an einem Sonntag ist der letzte Festtag zu Ehren des Schutzpatron von Alghero. Gegen Nachmittag und Abend erreichen die Besucherströme einen neuerlichen Höhepunkt,  wie schon am Vortag. Nur gut, dass wir zwischenzeitlich unseren Stellplatz am Hafen erreicht haben. Ein verlassen des Hafens wäre jetzt ohnehin nicht mehr so einfach möglich.
Hier noch einige Fotos von Alghero und von den Festlichkeiten:

Foto oben und unten: Heute Vormittag kommt kurz Sturm auf, nach wenigen Stunden ist wieder alles vorbei

Foto: In vielen Geschäften werden die roten Korallen angeboten

…und das Fest in Alghero

Auf dem Stellplatz an der Hafenmole bleiben wir über Nacht. Morgen geht unsere Fahrt um die Insel weiter in Richtung Süden.

Fortsetzung folgt ……

21 Kommentare zu „Sardinien Herbst 2021 – Teil 4“

  1. Schöne Erinnerungen werden wach, dankeschön! 🙂

    Ja, die Stellplatzsuche kann manchmal nervig sein, besonders wenn es dunkel wird. Auch die „Flucht“ von einer Übernachtungsstelle kennen wir. Das war aber in Olbia in Hafennähe als Jugendliche eine lautstarke Party feierten zwischen den Wohnmobilen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Karin, ja das sehe ich aber mittlerweile ganz pragmatisch. Da stelle ich mich dann einfach in ein Gerwerbe- oder Wohngebiet und hatte bisher noch nie Probleme oder gar Bedenken. Und wenn man den Platz einmal wechseln muss, dann sollte man nicht zulange warten. In Südtirol glaubten wir auch die „Disco“ nebenan aushalten zu können, aber da war auch um 12 noch keine Ruhe. Dann sind wir um 3 Uhr morgens umgezogen. Viel zu spät, das passiert mir nimmer 😉 Liebe Grüße ins schöne Frankreich. Wolfgang

      Gefällt 1 Person

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