Sardinien – Teil 17

Unsere Rundreise um Sardinien geht weiter

Tortoli

Wir verlassen die traumhafte Königsküste Costa Rei und fahren in die nördliche Richtung nach Tortoli. Hier bei Tortoli ist die Küste ganz anders als an der Costa Rei. Vieles wirkt auf mich „wie an der Adria“ : Zahlreiche Strandbars, nur wenige einsame Buchten, zugehängte Parkplätze dafür alles reglementiert, überwacht und geschäftsmäßig, so wie ich es von der Adria kenne.
Auch hier ist der Strand sehr schön aber dennoch ein deutlicher Unterschied erkennbar, wenn man vorher die Strände der Costa Rei oder die Küste von Buggerru oder auch die Küste vom nördlichen Kap bei Stintino gesehen hat.

Foto oben: Die roten Felsklippen von Arbatax

Ein absolutes Muss ist die Besichtigung der roten Felsklippen von Arbatax ganz in der Nähe.
Arbatax ist ein ehemaliges kleines Fischerdorf am Capo Bellavista. Diese rot leuchtenden Porphyrfelsen begeistern offenbar immer wieder die Besucher.

Foto oben: Teilnehmer einer Oldtimerrundfahrt

Vor den roten Felsklippen von Arbatax treffe ich einige Teilnehmer einer Oldtimerrundfahrt hier auf Sardinien. Einige der Teilnehmer haben gerade die Felsklippen besucht und setzen ihre Rundfahrt fort.
In Tortoli finden wir mit dem Camping Villagio Sos Flores einen Campingplatz direkt am Meer. Eine gute Pizzeria und auch ein gutes Restaurant am Platz gehören zum Angebot und sind mit ein Grund, hier einen Tag länger zu bleiben als zuerst geplant. Wir nutzen den Strand und machen am zweiten Tag noch eine Fußwanderung ins 5 km entfernte Zentrum von Tortoli. Aber hier im Stadtzentrum gibt es ausser viel Verkehr auch nicht viel zu sehen 😉

Foto oben: Strand bei Tortoli

Foto oben: Tortoli – viel Verkehr und wenig zu sehen

Orosei

Unsere Fahrt geht weiter Richtung Orosei.
Gerne hätten wir auch noch eine Schiffstour zu den zahlreichen Grotten entlang  der  Küste zwischen Tortoli und Orosei unternommen. Dieser Küstenabschnitt ist nur mit dem Schiff aber nicht mit dem Fahrzeug erreichbar, denn dieser liegt teilweise im Nationalpark Gemmargentu. Leider werden diese Schiffstouren jetzt in der Nachsaison nicht mehr angeboten.
Nördlich von Tortoli beginnt der Nationalpark Gemmargentu (Parco Nazionale del Golfo di Orosei e del Gennargentu) welcher – unseren Landkarten nach zu beurteilen – nur schlecht und auf kurvenreichen Straßen zu durchfahren gewesen wäre. Wir wählen deshalb die landschaftlich sehr schöne Strecke der Strada Statale 198 die über Lanusei und Nuoro nach Orosei führt.

Fotos oben und unten: Landschaftlich schöne Strecke auf der SS198 Richtung Lanusei und Nuoro

Je näher wir jetzt wieder Olbia kommen – ab nördlich der Costo Rei – ist es unverkennbar, dass hier Wohnmobile und Camper (zumindest in der Hauptreisezeit) nicht mehr gerne gesehen werden. Verbotsschilder und Teppichstangen, die die Zufahrtshöhe begrenzen, sind hier an vielen Parkplätzen an der Tagesordnung.
So auch bei unserem nächsten Halt in Marina di Orosei. Zum Mittagessen finden wir einen Parkplatz am Straßenrand und ein zumindest einladend aussehendes Lokal. Das Essen aber war einfach nur schlecht (kommt immer wieder mal vor 😦  ).

Foto: Lokal schön – das Essen ein Reinfall, auch das kommt vor  😦 Foto oben: Marina di Orosei – hier sind noch einige Besucher, weiter hinten ist´s ganz leer Foto oben: Salzlagune bei Marina di Orosei Foto oben: Auch das ist Marina di Orosei – weiter hinten ist der Strand schon total leer

Am Capo Camino – nur 25 km weiter – finden wir einen Stellplatz in herrlicher Lage. Wir stehen direkt am Meer, unweit des Leuchtturmes. Das Capo Camino ist der östlichste Punkt Sardiniens mit einem weißen Sandstrand, eingerahmt von meterhohen Dünen und einem schattenspendenden Pinienhain. Diesen Platz teilen wir uns mit nur 2 weiteren Wohnmobilen. In der Hauptreisezeit dürfte es hier vermutlich sehr eng werden 😉

Foto oben und unten: Unser Übernachtungsplatz direkt am MeerFoto oben und unten: Die traumhaften weißen Dünen vom Capo Camino Foto oben und unten: Am Capo Camino Foto oben und unten: Die Bucht beim Leuchtturm und der Leuchtturm am Capo  Foto oben: Unser Stellplatz bei Nacht mit Blick aufs Meer und auf vorbei ziehende Schiffe Foto oben: Herrlicher Sonnenaufgang am Capo Camino 

 

Fortsetzung zum letzten Teil folgt ……

 

14 Kommentare zu „Sardinien – Teil 17“

  1. Genau dort standen wir auch für 2 Nächte kurz bevor wir wieder auf die Fähre in Olbia mussten. Ein wunderschöner Platz mit viel Ruhe. Ein freundlicher Einheimischer kam immer mal vorbei, um den Strand zu säubern und sich mit uns zu unterhalten. Die Unterhaltung verlief grösstenteil mit Händen und Füssen 😉

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    1. Hallo Peter, ja das kann gut sein. Wie das Loch entstanden ist, weiß ich nicht. Könnte mir aber vorstellen, dass im Laufe der Jahre der Zahn der Zeit mit Hilfe von Wellen und Wetter dies geschaffen hat. LG Wolfgang

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    1. Hallo Manni, ich glaube da würdest nicht nur Du nicht nein sagen. Wenn ich die Gelegenheit dazu hätte würde ich auch „ja liebend gerne“ sagen 😉 Liebe Grüße Wolfgang

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