Sardinien – Teil 14

Heute verlassen wir den 4-Sterne Campingplatz Spinnaker bei Oristano wieder,  um weiter Richtung Süden zu fahren. Der Campingplatz war erstklassig und mit 20 € in der Nachsaison auch ein richtiges Schnäppchen.

Wir fahren auf der landschaftlich einmaligen Strecke SS126 über den Passo Bidderdi nach Buggerru. Viel hatten wir ja bisher noch nicht vom Landesinneren Sardiniens gesehen. Umso begeisterter waren wir von dieser Landschaft.

Foto oben und unten: Auf der Passhöhe Bidderdi – hinten ist das Meer schon erkennbar

Buggerru

Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters und Sardinien hat viele, sehr viele traumhafte Strand- und Küstenabschnitte. Aber für mich der eindeutig schönste Küstenabschnitt war der von Buggerru mit seinem Capo Pecora. Die Zufahrt über die bergige und kurvenreiche Strecke über den Bidderdi ist zwar nervig, aber umso schöner Buggerru erreicht zu haben.
Wir hatten eigentlich fest geplant, an diesem Traumstrand am Capo Pecora zu übernachten. Das Wetter war herrlich, aber es herrschte ein starker Wind. Durch die aufgepeitschte Gischt und den starken Sandsturm wäre mein Fahrzeug bis zum nächsten Tag komplett sandgestrahlt worden. Der feine Sand war überall und es tat mir schon Leid, meine Kamera mit nach draußen zu nehmen. Am Capo Pecora machen wir eine mehrstündige Mittagspause, bevor es am Nachmittag weiter geht.

 

Foto oben: Wohnmobilstellplatz in Buggerru Foto oben und unten: Capo Pecora Foto unten: Der Ort Buggerru

Von Buggerru führt uns die kurvenreichen und teilweise steile Küstenstrasse SP 83 weiter nach Süden. Auch geht die Straße schon Mal durch enge und kleine Ortschaften. Bei Masua entdecken wir diese bemerkenswerte Felseninsel, den Pan di Zucchero (sein ursprünglicher Name ist Concali su terrainu)  der vor Masua im Meer liegt. Den Namen hat er angeblich wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Pão de Açúcar, einem Hügel in der Nähe von Rio de Janeiro, bekommen.

Foto oben: Pan di Zucchero  Foto oben: bei Nebida

Sant Antioco

Unsere Fahrt geht weiter auf die Insel Sant Antioco, der zweit größten Insel Sardiniens. Die Insel ist durch eine Brücke mit Sardinien verbunden, sodass keine Fährverbindung notwendig ist. Wir besuchen allerdings nur die gleichnamige Stadt, bevor es am nächsten Tag weiter gehen soll. Einen Stellplatz finden wir direkt am Hafen. Der Stellplatz ist noch ausgeschildert aber „aufgegeben“, die Schranke abgebaut, die Sanitäranlagen verwüstet und jetzt kostenlos nutzbar. Was übrig geblieben ist, ist ein schöner Stellplatz für die Nacht und das direkt am Hafen.

Foto oben: Der Stellplatz ist jetzt kostenlos aber alle Zusatzeinrichtungen nicht mehr nutzbar

 

Fortsetzung Teil 15 folgt ……

15 Kommentare zu „Sardinien – Teil 14“

  1. Welch eine Fülle von wunderbaren Eindrücken du da mit deinen Fotos vermittelst, lieber Wolfgang! Schade, dass der Wind das Meer aufpeitschte and der Sandsturm dein Wohnmobil in Gefahr brachte. An Schwimmen im Meer war da wohl nicht zu denken.

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    1. Hallo Peter, vielen Dank. Nein an schwimmen war da nicht mehr zu denken, nicht nur wegen der Wellen, sondern auch wegen der Strömung die man ja nicht kennt. Liebe Grüße nach Kanada von Wolfgang

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  2. Was mir immer sehr gut gefällt sind die Fotos der Küsten und Strände. Traumhafte Buchten und das Meer scheint ja auch immer in Bewegung zu sein. Gut hängt vermutlich auch mit der Jahreszeit zusammen . Mehr Wind mehr Wellen mehr Bewegung ! Also einfach traumhaft schön !!!

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      1. Hallo Manni, ohne Probleme. Wir hatten Temperaturen zwischen 20 Grad (wenns wirklich mal kalt war) und in der Regel 27 bis 30 Grad. Gebadet hatten wir öfter. Wäre auch zu schade, wenn wir das ausgelassen hätten, bei diesen Stränden. LG Wolfgang

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  3. Wirklich schön auf Sardinien. Zum Glück haben wir immer nur kurz die Campingplätze erlebt. Außerdem wahren die ferien gerade zuende. Zu viel Tam Tam und Animation Party bis in die Nacht. Die Preise für die Plätze völlig Überzogen. WIr waren froh als es wieder in das Insel Innere ging zum Wandern und Zelten in den Bergen. Die Küsten sind uns tatsächlich zu voll gewesen.

    Die Insel selbst ist aber wirklich ein Traum. Kürzlich haben wir Korsika Besucht. Nicht weit von Sardinien aber so völlig anders….

    Wir sehen uns Outdoor
    Marco, Petra und die kleene Jo

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