Richtung Sardinien – Teil 5

Am Vorabend sehe ich mir den Hafen an und beobachte auf einem kleinen Rundgang wie die ersten Fahrzeuge für die Nachtfähre beladen werden. Diese Lkw Fahrer müssen schon absolute Profis und Könner sein, denn die 30 Tonner mit Anhänger werden rückwärts auf die Fähre rangiert. Das ist nichts für Gelegenheits-LKW Fahrer und da hätte schon so manch einer mit einem Pkw ein Problem 😉

Foto oben: Dieser LKW rangiert rückwärts auf die Fähre – nur etwas für KönnerFoto oben: Sicherheits- und Gesundheitscheck Foto oben: Anstehen in der Reihe – im Moment wenig los

Trotz Lärm und stickiger Luft haben wir gut geschlafen.
Bereits um 6 Uhr gehe ich mit meinem Vierbeiner Terry nochmals eine ausgiebige Gassirunde und nach dem Frühstück im Wohnmobil fahre ich zu dem mir genannten Gate. Nach Sicherheits- und Gesundheitscheck können wir problemlos durchfahren. Der vor einigen Tagen noch geforderte negative Covid 19 Test wurde – wie schon im letzten Teil geschrieben – durch ein Gerichtsurteil in Italien vorerst ausgesetzt.
Es ist ganz gut nicht der Erste in der Reihe zu sein. So kann ich erst einmal beobachten wie andere schräg auffahren und auf die Einweisung des Bedienpersonals warten. An Bord geht es hektisch zu. Im ersten Moment weiß man gleich nicht, ob man jetzt seinen Camper schon verlassen darf. Dann greife ich mir die vorher genau zusammengestellten Gegenstände, schnappe mir noch meinen Vierbeiner und rauf geht´s aufs Aussendeck. Die Nummer und die Farbmarkierung des Parkdecks und auch den Gang den man hochgegangen ist, sollte man sich zur leichteren Rückkehr zum Fahrzeug unbedingt genau merken.

Foto: Am Oberdeck Foto: Hafenausfahrt Livorno Foto: Terry ist tiefenentspannt und genießt die Morgensonne

Die Tagesüberfahrt – trotz der 8 Stunden Fahrt – gestaltet sich problemlos was sicher auch dem schönen Wetter zu verdanken ist. Anders war dies bei unser Rückfahrt in der Nacht, dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.
Olbia auf Sardinien begrüßt uns schon Mal mit einem herrlichem Wetter. Gleich nach Abfahrt von der Fähre steuern wir unseren ersten Stellplatz in Porto San Paolo an.

Foto oben: Der Golf von Aranci Foto oben: Leuchtturm bei Olbia

Fortsetzung mit Teil 6 folgt …….

 

9 Kommentare zu „Richtung Sardinien – Teil 5“

    1. Hallo Peter, das kommt offenbar auf die Fähre an. Bei manchen Fähren ist dies anscheinend notwendig. Ja mit dem Wetter hatten wir Glück, aber die Fotos täuschen ein bisschen, denn manchmal war ein heftiges Gewitter oder Regenschauer und gleich danach wieder Sonne. Liebe Grüße und vielen Dank. Wolfgang

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  1. Lieber Wolfgang meine erste Fährennacht Richtung Sardinien ist schon eine Weile her. Das Einparkieren war Millimeterarbeit. Wir haben draussen an Deck auf der Luftmatratze geschlafen und es war ein sehr spezielles, schönes Erlebnis. Das zerknautschte Erwachen zum Sonnenaufgang ist unvergleichlich schön.

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