Richtung Sardinien – Teil 2

Wenn man vorab gebucht hat, so wie wir unsere Fähre, dann sind einem Zeit und Richtung halt vorgegeben. Sonst wären wir vielleicht noch einige Tage hier am herbstlich schönen Gardasee geblieben.
Heute Morgen geht es weiter nach Modena. Aber noch bevor wir weiterfahren können erreicht uns die nächste Hiobsbotschaft. Mein Sohn informiert mich telefonisch , dass die sardische Regionalverwaltung Regione Autonoma de Sardegna Änderungen für die Einreise nach Sardinien beschlossen hat. So hat ab sofort jeder Reisende im Flug- und Schiffsverkehr einen negativen Covid 19 Test nachzuweisen, der zudem nicht älter als 48 Stunden sein darf. Für uns auf der Anreise ist dies fast nicht möglich. Auf meine Mail an unsere Fährgesellschaft Moby Line erhalte ich rasch eine Antwort: „Wenden Sie sich bitte an Ihre Buchungsagentur Aferry die wir mit Weiterleitung dieser Mail bereits vorab informiert haben“ . Aber Aferry stellt sich tot. Egal wir beschließen planmäßig weiter zu fahren.

Modena

Unsere Fahrt geht weiter ins norditalienische Modena am Rande der Po Ebene. Modena ist eine pulsierende Universitätsstadt mit etwa 200.000 Einwohnern und einem historischen Stadtkern.
Besonders einladend ist der wunderschöne Wohnmobilstellplatz des Camperclubs Mutina der von Mitgliedern geführt und gepflegt wird. Ein absolutes Muss für jeden Wohnmobilfahrer der Modena besuchen möchte. Für z. Zt. 17 € steht man auf einem ruhigen Stellplatz mit kompletter Ausstattung.

Foto oben und unten: Camper Club Mutina Modena – Stellplatz

Das Stadtzentrum ist von hier aus aber 6 Kilometer entfernt, welches aber über einen sehr gut ausgebauten Radweg leicht zu erreichen ist. Wer keine Fahrräder dabei hat kann das Stadtzentrum auch mit dem Bus (Haltestelle in direkter Nähe) erreichen.
In Modena spürt man sofort die Auswirkungen durch Corona. Während sich bei unserem letzten Besuch vor 2 Jahren die Touristen, Studenten und Einheimische regelrecht durch die Gassen drängten ist es jetzt sehr übersichtlich und ruhig und von Studenten und Touristen nun fast nichts zu sehen.

Foto: Der Palazzo ComunaleFoto: Palazzo Ducale Foto: Turm der alten Tabakfabrik Foto: Dom San GeminianoFoto: Taxi für VierbeinerFoto oben und unten: Und plötzlich bin ich mitten in einer Tesla Premiere

 

Fortsetzung Teil 3 folgt….

9 Kommentare zu „Richtung Sardinien – Teil 2“

  1. Das mit der Aferry Agentur ist ja echt der Hammer ! Da ist man dann schon mit sehr gemischten Gefühlen unterwegs. Da hatten die Buchungen übers Reisebüro früher schon ihren Vorteil, aber die haben heutzutage ja leider kein Interesse mehr an Fährbuchungen – zumindest hier im Dreiländereck.
    Die Spannung auf die Fortsetzung steigt 😉

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    1. Hallo Karin, ja das mit Aferry war schon ärgerlich aber deshalb ließ ich mich nicht aus der Ruhe bringen. Im Nachhinein würde ich sagen, lieber gleich bei der Fährgesellschaft selber buchen ;). Fortsetzung folgt 😉 LG Wolfgang

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    1. Hallo Manni, ja da hast du recht. Covid 19 kann alles von heute auf sofort ändern. Sei gespannt wie es weiter geht. Übrigens die Nobelmarke Maserati ist auch in Modena zu Hause. LG Wolfgang

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  2. Ja, das war bestimmt ärgerlich zu hören, dass die Bestimmungen zur Einreise nach Sardinien sich geändert hatten. Trotzdem seid ihr weiter gereist in Richtung auf die schöne Insel. Der Besuch von Modena so wunderbar mit Bildern dokumentiert hat mir sehr gefallen, lieber Wolfgang. Ich bin schon sehr gespannt, wie deine Geschichte weitergeht.

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