Teil 1 – Richtung Sardinien

Anmerkung: Der Bericht ist zeitversetzt, also nicht „live“ da ich im Urlaub kein Notebook mit mir rumschleppe 😉 – Die Reisezeit war Mitte September bis Anfang Oktober 2020

Wir haben lange hin – und her überlegt wo wir jetzt in diesen immer noch nicht ganz überwundenen Corona Zeiten hinfahren könnten. Von unserem eigentlich geplanten Ziel – der französischen Bretagne und der Normandie – mussten wir uns aber schnell wieder gedanklich verabschieden, da sich die Coronasituation in Frankreich leider immer mehr verschlechterte und für manche Gebiete sogar eine Reisewarnung ausgesprochen wurde. Schließlich entschieden wir uns für die italienische Insel Sardinien.
Die letzten Tage verfolgten wir stets genau die Reiseinformationen des Auswärtigen Amtes und buchten letztendlich kurz vor Abfahrt von zu Hause die Fähre nach Sardinien. Für die Anfahrt bis nach Livorno haben wir uns eine Woche Zeit genommen, in der wir noch die einen oder anderen italienischen Orte besuchen möchten. 

Gardasee

Unsere erste Station ist der jetzt im Herbst so wunderschöne Gardasee. Von Corona ist hier nicht viel spüren, denn auch die Zahl der Gardasee Besucher ist nicht wirklich merklich weniger als sonst. Auch der von uns angesteuerten Wohnmobilstellplatz in Riva del Garda in der Via Brione wird zur Zeit von Wohnmobilen aus ganz Europa gut besucht.

Abendstimmung am Gardasee


Nach der ersten Nacht hier in Riva del Garda geht unsere Fahrt weiter in den Süden des Gardasees – nach Garda. Der Stellplatz „Preite“ oberhalb von Garda liegt sehr schön und ruhig. Gleich nebenan ein kleines, preiswertes, familiengeführtes Lokal mit guten italienischen Speisen. Den Tag verbringen wir am See und erst nach einem traumhaften Sonnenuntergang geht es zurück zum Wohnmobil.

Stellplatz in Garda „Preite“

bei Garda Garda am Gardasee (Foto oben und nachfolgende) Spagetti mit Muscheln – Lokal gleich neben dem Stellplatz …und auch das ist der Gardasee, traumhafte Sonnenuntergänge

 

Jetzt könnten wir eigentlich ein wenig fernseh schauen. Ja könnten wir, aber leider bringt unsere TV Anlage schon am ersten Tag eine Fehlermeldung und keinen Empfang. Unsere Sat Anlage ist von Teleco, ein italienischer Hersteller. Zuerst dachte ich noch was für ein Vorteil, ein italienischer Hersteller und der Mangel tritt hier in Italien auf. Gleich am nächsten Tag habe ich mit der Servicehotline von Teleco Italien telefoniert, die ja selbst mit einem „einzigartigen Service“ oder so ähnlich wirbt. Man wollte mir Ansprechpartner und Servicestationen hier in Italien mitteilen, gekommen ist nichts. Rein gar nichts. 😦 Naja, einzigartig kann man so oder so verstehen. Bei einem Anruf bei Teleco Deutschland erklärte man mir als erstes, dass man für Deutschland zuständig wäre und nicht für Italien aber die Fehlermeldung auf einen Kabelschaden hinweisen würde, den nur ein Fachbetrieb beheben könne.
Wir entschlossen uns dann einfach auf fernsehen zu verzichten und man glaubt gar nicht wie leicht man ohne TV auskommen kann. Nachrichten gibt es auch übers Internet.

 

Fortsetzung mit Teil 2 folgt ….

 

19 Kommentare zu „Teil 1 – Richtung Sardinien“

  1. Wunderschöne Bilder !
    Freue mich schon auf die Eindrücke von Sardinien. Da waren wir das letzte Mal vor 2 Jahren und davor unzählige Male mit dem VW Bus. Letzteres waren die eindrücklichsten Urlaube, angefangen mit Camping an Bord Fähren bis hin zu tollen Orten, die vor 20 Jahren noch zugänglich waren.

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    1. Hallo Karin, vielen Dank. Ja da kommen noch die einen oder anderen Fotos von Sardinien. Das ist schon eine beeindruckende Insel, wenn nur im Moment Corona nicht wäre. Trotz dem dass wir sehr vorsichtig waren, man denkt halt immer dran. LG Wolfgang

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  2. Dein Fotobericht vom Gardasee haben schöne Erinnerungen an unsere Fahrt 1961 per Motorroller nach Yugoslavien in mir wachgerufen. Der Gardasee ist bezaubern schön, wie es deine tollen Fotos bezeugen. Es freut mich, mal wieder einen Blogpost von dir zu sehen, lieber Wolfgang!

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    1. Hallo Peter, vielen Dank. Ja der Gardasee ist schon ein Traum. Wenn man von oben kommt und den See unten liegen sieht, dann weiß man dass man angekommen ist. Liebe Grüße nach Kanada – Wolfgang.

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  3. Schoen, dass Ihr Euch trotz Corona getraut habt [wir tun das immer noch nicht] und gut, dass Ihr heil und gesund zurueck gekommen seid. 🙂 Danke fuer die traumhaften Bilder!
    Liebe Gruesse, und hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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    1. Hallo Pit. Wir waren auch sehr vorsichtig und gewissenhaft. Trotzdem reist der Gedanke an Covid 19 immer mit, was natürlich auch das Urlaubserlebnis etwas getrübt hat. LG Wolfgang

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  4. Hallo Wolfgang, ach, es tut doch gut, die Welt zumindest noch auf den Fotos so vorzufinden, wie man es gewohnt ist aus der Vor-Corona-Zeit.
    Zum Thema TV kann ich nur sagen, wir haben alles an Bord, aber seit 20 Jahren, weder mit dem ersten Womo noch mit dem 2., haben wir je ferngesehen geschweige denn auch nur das Bedürfnis verspürt. Komisch, dabei gucken wir zu Hause gern TV.

    Liebe Grüße
    Gila

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    1. Hallo Gila, ja da geb ich dir recht. Auf TV kann man jederzeit verzichten aber im Ausland wäre es ganz gut um schnell an aktuelle Nachrichten und den Wetterbericht zu kommen. Liebe Grüße Wolfgang

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