Oberstdorf im Allgäu

Für uns ging es für eine Woche nach Oberstdorf im Allgäu, der südlichsten Gemeinde Bayerns. Während wir in der Vergangenheit schon öfter den östlichen bayerischen Alpenraum besucht hatten, wollten wir dieses Mal in die andere Richtung nach Oberstdorf.
Oberstdorf, ein viel besuchter fast schon überlaufener Kurort mit seinen wunderschönen Wander- und Skigebieten rund um das Nebelhorn und seinen zauberhaften Tälern wie dem Rappenalptal oder auch dem Stillachtal und mit vielen verträumten Seen die geradezu paradiesisch in die Landschaft eingebettet sind.

Unser Wohnmobil parken wir auf dem Wohnmobilstellplatz Geiger, der sich in direkter Nähe zur Schattenberg Skiflugschanze befindet. Der Platz liegt ruhig und kostet derzeit € 19,20 inkl. Strom.

Der Wohnmobilstellplatz in Oberstdorf, nahe am Ortszentrum

Eine schöne Wanderung führt von der Talstation der Nebelhornbahn durch den Faltenbachtobel hoch zur Seealpe. Der Aufstieg durch das Faltenbachtal ist sehr abwechslungsreich und erinnert mit seinen zahlreichen Wasserfällen schon fast an eine Klamm. Auch wenn es sehr heiß ist, läßt es sich hier schön wandern. Für die Tour sollte man etwa 4 Stunden – plus Pausen – einplanen.
Und hier noch einige Bilder vom Faltenbachtobel bis zur Seealpe:

Berggasthof Seealpe – lohneswertes Etappenziel

Eine weitere traumhafte Wanderung führt durch das Oytal über den Wasserfall hoch zur Käseralpe. Von Oberstdorf aus folgt man zuerst dem Fluß der Trettach bis man nach etwa einer ½ Stunde nach links ins Oytal abbiegt. Wer wilde Bachläufe, kleine Wasserfälle, mit Bäumen gesäumte Alleen als Wanderweg und ein zauberhaftes Tal mit Blick auf die hohen Berge liebt, der ist hier richtig. Für die gemütlich Tour zur Käseralpe und zurück sollte man etwa 5 Stunden einplanen.
Hier noch einige Bilder vom Oytal:

Und noch eine Fahrradtour in das Stillach- und Rappenalbtal.
Von Oberstdorf aus ist der Radweg sehr gut ausgeschildert. Über Anatswald, Birgsau, Alpe Eschbach und der Breitengehren Alpe verläuft das – für den öffentlichen Verkehr absolut gesperrte – Teersträßchen (etwa 20 km lang) hoch in das Stillach- und Rappenalptal. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher zu Deutschlands höchst gelegenen Badesee dem Freiberg See machen.
Hier noch einige Bilder aus dem Stillach – und Rappenalptal und dem Freiberg See:

…ins Stillachtal …der Christlessee …der Christlessee…die Breitengehren Alpe…der Freibergsee – klarer und sauberer Badesee …der Freibergsee – im Hintergrund die zweite Ski Schanze von Oberstdorf …Freiberg See…Moorweiher am Krappberg …Moorweiher am Krappberg

Mit seinen unzähligen Lokalen und Sportgeschäften sowie seinen kulturellen Einrichtungen wie  Kurpark mit Kneippbecken hat der Ort auch abseits der Wanderwege viel zu bieten. Beeindruckend sind auch die plötzlichen Wetterwechsel die sich nicht selten nachts in heftigen Gewittern entluden.
Oberstdorf werden wir sicher wieder besuchen.

 

 

 

 

 

11 Gedanken zu „Oberstdorf im Allgäu

    1. Labby Autor

      Hallo Manni, vielen Dank. Ja das ist eine beneidenswerte Nähe zu dieser schönen Gegend. Gruss Wolfgang

      Antwort
  1. Peter Klopp

    Für mich war dein Post über Oberstdorf eine virtuelle Reise in das schöne Alpengebiet. Ihr habt euch da eine wunderbare Wanderung vorgenommen. -Große Wasser, Berg und Tal
    anzuschauen überall.-

    Antwort
    1. Labby Autor

      Hallo Peter, vielen Dank. Schön, dass du virtuell dabei warst. 😏 Liebe Grüße nach Kanada.

      Antwort
  2. notiznagel

    Erinnert Müller an den Winter als wir in Oberstdorf standen. Damals war der Stellplatz sehr matschig und gerammelt voll von Wohnmobile .
    Die Gegend wollten wir zum Schneeschuhlaufen nutzen. War eher nix. Da macht ihr es mit euerem Besuch im Sommer besser als wir. Schöne Bilder die ihr uns da zeigt. wir müssen auch mal im Sommer dahin.

    Antwort
    1. Labby Autor

      Hallo Müllers, vielen Dank und ich dachte noch, dass ist im Winter bestimmt super hier. Dann aber bei Dauerfrost. Danke für den Tipp und schönen Feierabend. Gruss Wolfgang

      Antwort
      1. Labby Autor

        Ja und schlimm ist der Platzwart, der kümmert sich um nichts und lässt jeden wie er will. Gruss Wolfgang

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