Italienreise: weiter nach Comacchio – Ende Teil 10

Italienreise Fortsetzung:
Unser Reise geht weiter in Richtung des Po Deltas unterhalb von Venedig. In Comacchio finden wir einen passenden Stellplatz, gleich neben der Fattibello-Lagune und trotzdem nahe genug am Zentrum.

Comacchio

Comacchio wird gerne als das kleine Venedig bezeichnet, da der Ort doch ähnlich auf kleinen Inseln in die Lagune gebaut wurde und auch mit Kanälen durchzogen ist. Aber abgesehen von den Kanälen und der Lagune haben die beiden Orte keinerlei Gemeinsamkeiten. Vielmehr ist Comacchio ein kleines Fischerstädtchen, sehr gemütlich und seeeehr ruhig 😉
Im Sommer mag das sicher ein guter Ausgangspunkt für Radtouren entlang der Lagunen sein, jetzt im Frühjahr hat der Ort eher mehr für Naturliebhaber zu bieten.

Comacchio hat mehrere Stellmöglichkeiten für Wohnmobile, Foto oben ist eine davon

die Fattibello-Lagune

Sonnenuntergang in der Lagune

Die Stimmen auf der Piazza.
Das Ortszentrum, Treffpunkt und allabendlicher Versammlungsraum unter freiem Himmel zu gleich. Hier bleiben die Einheimischen unter sich. In vielen mittelitalienischen Städten ist der abendliche Corso ein Ereignis ersten Ranges.
Und hier noch einige Bilder von Comacchio:
In Comacchio bleiben wir über Nacht. Gleich nebenan ist ein Coop Supermarkt der uns morgen mit frischen Brötchen versorgen wird.
Die Nacht war dieses Mal absolut ruhig. Außer unserem Wohnmobil stand nur noch ein weiteres italienisches Mobil auf dem Platz.
Heute beginnen wir unsere Fahrt zurück Richtung Heimat. Schön gemütlich geht es ins Friaul, wo wir noch einmal übernachten möchten, bevor es dann am nächsten Tag endgültig über die Grenze nach Österreich nach Hause geht.

Gemona del Friuli

Gemona del Friuli ist ein kleines Städtchen – nördlich von Udine – das Wohnmobilfahrer mit einem eigenen gut ausgestatteten und kostenlosen Wohnmobilstellplatz begrüßt. Der Ort wurde 1976 von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Mittlerweile ist aber vom Erdbeben nichts mehr zu erkennen, lediglich ein Gedenkraum mit vielen Bilder erinnert im Ortszentrum an dieses schreckliche Ereignis.
Von der Burg aus genießt man einen herrlichen Ausblick über das Tal des Tagliamento und bis nach Udine.

der Stellplatz mit Ver- und Entsorgungsanlage in Gemona del Friuli

Blick auf den Dom bei Nacht

ein phantastischer nächtlicher Ausblick ins Tal

und ein ebenso schöner Ausblick bis nach Udine…..

Am Abend sind noch zwei weitere Wohnmobile hier auf dem Platz angekommen. Die beiden fahren in den Urlaub und wir müssen heim ….  😥

Vielen Dank.
Übersichtskarte der Tour:

die Karte kann durch anklicken vergrößert werden !


Noch ein kleines Fazit zur Reisezeit Ende Februar – Anfang März

Allgemein: Hat man auch noch mit dem Wetter Glück, ist die Reisezeit eine traumhafte Sache. Es sind nur wenig Reisende mit Wohnmobil unterwegs. Wer offene Campingplätze sucht wird meistens Pech haben. Lediglich in Orten wie Venedig oder Florenz findet man einen zu dieser Jahreszeit geöffneten Campingplatz. Auf unserer Tour haben wir nur Stellplätze und keine Campingplätze genutzt. Oftmals standen gut ausgestattete Wohnmobilstellplätze kostenlos zur Verfügung.

Heizung und Gasbedarf: Nachts kann es besonders in höheren Lagen schon kalt werden, dennoch mußten wir nicht heizen, da tagsüber die Temperaturen ganz angenehm waren und sich das Wohnmobil vermutlich durch die gute Isolierung mit Doppelboden angenehm temperiert hielt. Unser Gasverbrauch für Kühlschrank und Warmwasser (überwiegend für die Dusche) betrug für die gesamte Reisezeit 2 kg Gas. Die Küche blieb meist kalt, wir gingen essen 😉

Strom: Strom und Energieprobleme hatten wir auf Grund unseres Reiseverhaltens kein einziges Mal. Nach jedem Halt und vor jeder Weiterfahrt warf ich einen Blick auf die Kontrollanzeige der Batterien und alles war im grünen Bereich. Der Ladebooster schaffte es problemlos die Batterien zu laden, Solar haben wir nicht (was ohnehin zu dieser Jahreszeit nichts gebracht hätte). Zweimal wurde kostenlos auch Landstrom angeboten, was aber rein energietechnisch nicht notwendig gewesen wäre.

Ver- und Entsorgung: Die Ver- und Entsorgungseinrichtungen nutzten wir – vorsorglich – fast täglich. Man musste immer wieder damit rechnen, dass Wasserversorgungen über Winter abgestellt wurden oder ganze V+E Stationen geschlossen waren. Das stellte sich aber als kein Problem dar, denn V+E gibt es in Italien in fast jedem Ort.

Sehenswürdigkeiten: Einer der größten Vorteile für diese Reisezeit ist der fast ungehinderte Zugang zu allen Sehenswürdigkeiten

Lokale und Restaurants: Dies war überhaupt kein Problem. Die Lokale und Bars die zu dieser Zeit geöffnet hatten (und das waren nicht wenige), wurden auch hauptsächlich von Einheimischen genutzt, was wiederum für diese Restaurants sprach.

 

 

 

8 Gedanken zu „Italienreise: weiter nach Comacchio – Ende Teil 10

  1. Andrea

    Tolle Bilder hast du da mitgebracht. Ich mag diese Stadt sehr und durfte schon zweimal dort sein. Die Poebene ist einfach zauberhaft. Ganz tolle Gegend

    Antwort
    1. Labby Autor

      Hallo Andrea, vielen Dank. Die Poebene ist echt zauberhaft und Natur pur. Dort könnte ich mich auch tagelang aufhalten. Leider ist das immer schon auf unserem Rückweg und dann will man irgendwann weiter. Vielleicht schaffe ich es auch mal dort eine ganze Woche zu verbringen. Auch die Stadt und die Lokalitäten wären es wert. 😉 Liebe Grüße Wolfgang

      Antwort

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